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Donnerstag, 17. Mai 2012

Daten von Swarovski Optik:

Ausstattung: Die Aussenflächen der Linsen sind mit der speziellen SWARODUR Beschichtung ausgestattet. Diese bewirkt eine höhere Kratzfestigkeit beim Reinigen(mechanischen Reiben) als die Standardvergütungen. Wobei hier natürlich Grenzen vorliegen. Wird mit Sand auf der Oberfläche gerieben ist die Vergütung natürlich bald zerkratzt. Zusätzlich sind die Aussenflächen mit SWAROCLEAN ausgestattet. Diese Vergütung bringt eine Reduzierung der Oberflächenspannung am Glaskörper. Dadurch haften Schmutzpartikel weniger leicht an der Glasoberfläche und lassen sich beim Verschutzen auch noch leichter entfernen. Auch bekannt unter dem Lotuseffekt.


Garantie: Die EL Serie ist mit 30 Jahren Garantie ausgestattet. Das ist ein wirklich langer Zeitraum. Unsere Durchlaufzeiten im Garantie oder Reparaturfall sind mit ca. 3 Wochen sehr überschaubar.

Fazit

Es ist unvorstellbar wie klar, hell und detailliert scharf das Bild durch diese Gläser wird. Auf 70 Meter exakt zu sehen, dass zwar die Nocke mittig sitzt, aber der Pfeil raus ist, gibt einem die Möglichkeit zu handeln. Wenn die Umstände dann auch noch widrig werden (z.B. im Wald, bei Nebel oder Regen), spätestens dann wird das Swarovski „zu deinem besten Freund“. Wie oft haben in der Gruppe gehört „ich kann meinen Pfeil nicht sehen“. Tja, da wurde es fallweise Usus, dass wir die Pfeile der Gruppe angesagt haben.

Welche Anforderungen das Glas erfüllen muss, ist ganz sicher eine Frage des Anspruchs, mit welchem man diesen Sport betreibt. Aber wer leistungs- und auch erfolgsorientiert unser schönes Hobby betreibt, der kommt nicht daran vorbei sich eingestehen zu müssen, dass Fehler zu erkennen so manchen Punkt bringt. Manchmal den entscheidenden Punkt zum Sieg.

Von unserer Seite also beide Daumen hoch für Swarovski Optik!

PS: Die Testreihe geht weiter! Viele verwenden im Training einen Rangefinder, wir auch. Da es bei den Schützen auch hier viele Meinungen und noch mehr Fragen gibt, werden wir uns auch um diese Produkte kümmern. Von Swarovski Optik haben wir den Laser Guide 8x30 für einen ausgiebigen Test bekommen. Mehr Infos zu diesem Produkt bald in der 3D-Bogensport und auf www.teamag.eu.

Bilder Swarovski EL-Serie

EL 10x42
EL 10x42
EL 8.5x42
EL 8.5x42
Fokussierrad
Fokussierrad
Augenmuschel
Augenmuschel
Kameraadapter Animation
Kameraadapter
Kameraadapter in Aktion
Kameraadapter
In Dahn
In Dahn
In Dahn
In Dahn

Ferngläser im Test beim Team AG

Speziell bei diesen Produkten ist es uns schwer gefallen, alle Erfahrungen in einen Bericht „zu pressen“. Daher haben wir uns entschieden, die Ergebnisse unterschiedlich und fortlaufend dar zustellen, und zwar in Form von:

Bewertungen technischer und praktischer Parameter.

Einsatzberichten

Swarovski - Beim ersten Blick wird alles klar!

1. Durchblick

Swarovski - Beim ersten Blick wird alles klar!

Die Gläser von Swarovski Optik gelten als die absolute Königsklasse, qualitativ und auch preislich. Es entbehrt sich also einer Darstellung unserer Freude darüber, dass wir die Gläser testen durften. Seit über 3 Monaten probieren und studieren wir zwei Gläser der EL-Klasse. Und unsere Überschrift trifft dabei jede Erfahrung auf den Punkt, egal wer und wann die Gläser in die Hand nahm und durchschaute, einem jeden widerfuhr ein Lächeln und die Gewissheit, dass sich diese Investition lohnt.

Denn, dass muss man sagen, auch wir waren voreingenommen „Was soll man von einem Fernglas erwarten, dass ca. 2.000 Euro kostet?“ - bleibt nach dieser Maßgabe noch Raum für Überraschungen? Der erste Blick durch das Glas beantwortet diese Frage mit einem trefflichen JA!

Erstmal ein paar Worte zu den technischen und praktischen Parametern für Ferngläser.

Zu aller erst: Was muss ein Fernglas für Bogenschützen leisten? Sicher sind die Anforderungen ähnlich wie bei Jagdgläsern, da zumindest im 3D-Sport und Feld-Schießen gleiche bis ähnliche Bedingungen herrschen. Wir haben daher eine Anforderungsliste aufgestellt, die die unserer Meinung nach sinnvollen Parameter zeigt.

Anforderungen Handling:

  1. Gute Haptik (Griffgefühl)
  2. ergonomische Bedienung (im Idealfall mit einer Hand)
  3. Nicht zu schwer sein
  4. ausgewogene Balance, ruhig in der Hand liegen
  5. Leicht zu reinigen
  6. Dioptrien anpassbar
  7. Pupillenabstand fixierbar
  8. Ergonomisches Gurt-/Tragesystem

Technische Anforderungen:

  1. Wasserdicht
  2. Beschlagfrei
  3. Linsenabdeckung nicht verlierbar
  4. Dioptrien-Einstellung fixierbar
  5. Hohe Lichtdurchlässigkeit bei Regen, Nebel, wechselnden Lichtverhältnissen, Dämmerung
  6. Hohe Abbildungsgenauigkeit (Erkennung von Geländeformen, 3D-Effekt, räumliches Sehen)
  7. Natürliche Farbdarstellung
  8. Vergütete Linsen, kratzfest für hohe Langlebigkeit

Anhand dieser Parameter werden wir alle Ferngläser bewerten, die wir zum Test erhalten werden.

Der Nutzen?

Was nutz ein Fernglas dem Bogensportler?

 Bringt ein Fernglas überhaupt etwas, oder kann man sich die Ausgabe sparen?

Einige werden sagen: “Bei bestimmten Meisterschaften oder Turnieren darf ich gar kein Glas benutzen, was soll ich mir dann überhaupt eines kaufen?“ Sicher, benutzen darf man ein Fernglas nicht bei allen Turnieren, aber warum nicht damit trainieren, um seine Fähigkeiten im Schätzen von Entfernungen zu verbessern? Oder um die Trefferlage der Pfeile auf dem Ziel zu erkennen, und so Rückschlüsse auf seine Technik zu schließen? Man sieht, es hat eigentlich nur Vorteile als Bogensportler ein passendes Glas zu besitzen und zu nutzen. Okay, man muss wieder etwas mehr mit schleppen, aber irgendwas ist ja immer. Und wenn man aufgrund des Fernglases später ein paar Punkte mehr auf der Schießkarte hat, oder gar auf dem Treppchen steht, hey, dann trage ich doch gerne ein paar Gramm mehr mit, oder?

Was ist nun wichtig für ein gutes Glas? Worauf kommt es an? Auf der ersten Seite haben wir die Parameter aufgelistet, dazu ein paar Erläuterungen, wo sie nicht selbst erklärend sind. Beim Handling sind Dioptrien-Einstellung für die Korrektur von Fehlsichtigkeit selbstverständlich. Bei allen anderen Parametern kann schon gepunktet werden. Gerade das Griffgefühl (Haptik) und die Bedienbarkeit mit einer Hand, besonders im Zusammenspiel von Gewicht und Balance geben den Ausschlag für eine gute Wertung. Was nutzt die tollste Optik, wenn man das Glas nicht zur Hand nimmt, weil es zu schwer oder zu unhandlich ist? Genau, nichts!

Ebenso gibt es Standards bei den technischen Anforderungen, die allerdings schon viel schwieriger zu erfüllen sind. Die technischen Finessen bilden schließlich auch die Grundlage für die zum Teil sehr hohe Preise einiger Ferngläser. Aber warum ist eine hohe Abbildungsgenauigkeit so wichtig? Ganz einfach: bei der Struktur einiger Ziele (Stramit- oder Lamellenscheiben) zeigt die Position der Pfeilnocken nicht immer die exakte Trefferlage, da der Schaft auch schon mal schräg in der Scheibe stecken kann. Ohne genaues Erkennen der Trefferlage kann man nicht korrigieren und verliert dadurch wichtige Punkte. Ebenso wichtig ist die Abbildung der Geländeformen, Stichwort „Räumliches Sehen“ oder „3D-Effekt“. Nur wenn man jede Bodenwelle auf dem Weg zum Ziel erkennen kann, kann der Schütze die korrekte Entfernung bestimmen. Und wieder Punkte gewonnen! Warum ist eine Darstellung der natürlichen Farben so wichtig? Ein Beispiel aus dem Feldbogensport: Auf größere Entfernung schießen bis zu 6 Schützen je 4 Pfeile auf eine Scheibe. Da ist es extrem hilfreich, wenn man seine eigenen identifizieren kann, besonders dann, wenn mehrere Schützen die gleichen oder ähnlichen Nocken verwenden.

EL 8.5x42 & 10x42

Swarovski Optik Ferngläser: EL 8.5x42 & 10x42

So, jetzt aber zu unseren Test-Kandidaten, die wir auf der diesjährigen (2009) Messe Jagd & Hund in Dortmund von Swarovski Optik bekommen haben. Seitdem haben wir die beiden Gläser, ein EL 8.5x42 und ein EL 10x42, an allen unseren Trainingstagen und Turnieren Indoor und Outdoor getestet. Dabei haben wir unsere Parameter zu Grunde gelegt und herausgefunden, ob die EL-Gläser von Swarovski Optik alle unsere Anforderungen erfüllen können.

Die beiden gehen mit großen Vorschußlorbeeren ins Rennen, sind sie doch vielfach wegen ihrer exzellenten, brillanten Optik als weltbeste Gläser ausgezeichnet worden. Außerdem, bei dem Preis müssen die ja einfach gut sein – werden viele sagen. Also, die Swarovskis legen die Messlatte selbst schon sehr hoch.

Was können sie nun wirklich?

Als erstes lässt sich direkt beim Auspacken die Haptik begutachten. Das Magnesiumgehäuse ist mit einem griffigen Kunststoff im typischen Swarovski-Grün beschichtet, der das Glas gut in der Hand liegen lässt. Auch bei feuchten, öligen oder schwitzigen Händen bleibt die Griffigkeit erhalten. Gut so, wer will das teure Stück auch fallen lassen. Gleichmal durchschauen, ist doch klar, dass macht jeder sofort. Die Linsenabdeckungen sind aus weichen aber reißfesten Gummi mit Ring auf dem Objektivkörper befestigt. Nach dem Abnehmen, was übrigens auch mit einer Hand funktioniert, bleiben sie am Glas hängen. Ganz sicher, wir haben noch keines verloren. Als erstes stellen wir die Dioptrienwerte ein. Dazu zieht man das Einstellrad heraus, stellt den erforderliche Wert ein, drückt das Rad wieder rein, fertig. Über drei Monate hat sich nichts verstellt, so soll es sein. Zum Einstellen des Pupillenabstands schiebt man die beiden Objektivkörper zusammen oder auseinander, wie bei den meisten Ferngläsern. Dies funktioniert leicht, mit angenehmen Widerstand. Der einmal eingestellte Abstand bleibt erhalten. Zusätzlich hat der Regenschutzdeckel eine Rasterung, die den Pupillenabstand fixiert. Dies nützliche Feature kann sich allerdings während der Benutzung verstellen, wenn man zum Beispiel das Glas auf den Rücken schwenkt, hält aber erstaunlich gut. Den Regenschutzdeckel haben wir übrigens nur an einer Seite befestigt. Das ist ergonomischer und hält genau so gut.

Erster Blick durch, beeindruckend, muss man wirklich sagen – gleich mehr. Auch die Bedienung des Fokussierrades ist sehr gut mit einer Hand zu bewerkstelligen. Das Rad spricht gut an, dreht sich mit einem leichten Widerstand, der den eingestellten Fokus sichert. Dies funktioniert auch, wenn das Glas zur Stabilisierung auf den Bogen aufgelegt wird, wie es im Parcours des öfteren vorkommt. Der mitgelieferte Tragegurt mit dem Polster auf der Schulter fixiert das Glas an der gewählten Position am Träger. Nachteilig ist diese Rutschfestigkeit, wenn man das Glas mal eben schnell nach vorne holen will. Auf einigen Stoffen, wie Fleece z.B., muss man manchmal ganz schön zerren. Auf Funktion-Shirts hat man diese Probleme nicht, dort gleitet der Gurt leichter. Abhilfe schaffen könnte hier ein optionales Tragesystem, das das Glas vor der Brust fixiert – haben wir aber nicht im Test gehabt, daher keine Aussage an dieser Stelle.

Wir gehen mit den Ferngläsern bestimmt sorgsam um, und wir machen bestimmt nicht absichtlich Kratzer auf die Linsen. Daher können wir keine abschließende Aussage zur Kratzfestigkeit und Haltbarkeit machen und müssen uns hier auf die Daten von Swarovski Optik verlassen. Wir konnten nach 3 Monaten Gebrauch keine Spuren oder Kratzer feststellen. Reinigen lassen sich die Gläser einfach mit einem handelsüblichen Microfasertuch. Sollte doch mal etwas passieren, hält Swarovski eine umfassende Garantie bereit (siehe Kasten links).

 

Modell

EL 8.5x42 WB

EL 10x42 WB

Vergrößerung

8.5x

10x

wirksamer Objektiv-Ø

42 mm

42 mm

Austrittspupillen-Ø

4.9 mm

4.2 mm

Austrittspupillen-Abstand

18 mm

15 mm

Sehfeld in m/1000 m

130 m / 390 ft

110 m / 330 ft

Sehfeld (Grad)

7.4°

6.3°

Sehfeld für Brillenträger (Grad)

7.4°

5.6°

augenseitiges Sehfeld (Grad)

62°

63°

Kürzeste Einstellentfernung

2.5 m / 8 ft

2.5 m / 8 ft

Dioptrieausgleich links/rechts

± 3 dpt

± 3 dpt

Dioptriekorrektur bei

Pupillendistanz

5 dpt

5 dpt

Pupillendistanz

56 - 74 mm
2.2 - 2.9 in

56 - 74 mm
2.2 - 2.9 in

Dämmerungszahl

nach DIN 58388

19

21

Optische Bauelemente

(pro Seite)

10

10

Funktionstemperatur

-25°/+55° C /
-13°/+131° F

-25°/+55° C /
-13°/+131° F

Lagertemperatur

-30°/+70° C /
-22°/+158° F

-30°/+70° C /
-22°/+158° F

Druckwasserdichtheit

4 m / 13 ft

4 m / 13 ft

Länge ca.*

165 mm / 6.5 in

158 mm / 6.2 in

Breite ca.**

123 mm / 4.8 in

123 mm / 4.8 in

Höhe ca.**

64 mm / 2.5 in

64 mm / 2.5 in

Gewicht ca

820 g / 28.9 oz

780 g / 27.5 oz

 

 

Einsatzberichte

Aus der Praxis

Swarovski Optik beim Hallentraining

Erster Einsatz war in der Halle beim Training auf die 18 Meter. Die Gläser sammeln wirklich alles an Licht ein, was zur Verfügung steht. Man hat fast den Eindruck es ist heller, wie mit dem bloßen Auge. Auffällig ist eine leichte grüne Aura um die fokussierten Objekte. Dies resultiert aus der Vergütung der Linsen, die auf hohen Lichtdurchsatz und Kontrast bei jedem Wetter (Lichtverhältnissen) optimiert sind. Um dies zu gewährleisten werden spezielle Lichtwellen gefiltert. Nebeneffekt ist diese leichte Aura, die aber nicht stört und im Freien kaum auffällt. Man erkennt jeden noch so schräg steckenden Pfeil in der Scheibe, optimal.

Aber Indoor sollte eine leichte Übung für die EL-Gläser sein...

Swarovski Optik bei den Carbon Express 3D-Masters 2009

Am 1. März hatten wir den ersten Einsatz beim den Carbon Express 3D-Masters. Das Wetter war eher grausig, leichter Nieselregen am Morgen und Nebel, der sich im Tagesverlauf auflöste. Die Sicht war entsprechend. Die Ferngläser erledigten ihre Aufgabe eher unauffällig, man schaut durch und kann sich sicher sein, dass man alles erkennen kann. Wer schon mal einen Feld- oder 3D-Parcours geschossen hat, kennt die Schwierigkeiten. Dort stehen dunkle Ziele vor dunklem Hintergrund und noch im Schatten – weil es so schön schwierig ist. Oder es erschweren mehrere kaum zu erkennende Bodenwellen die Einschätzung der Entfernung. Das mitunter diffuse Licht machte es nicht leichter. Hier spielen die auf Kontrast und Lichtdurchlässigkeit optimierten Linsen ihre Stärke aus. Wir konnten immer alle Trefferzonen erkennen, und die waren nicht sehr groß. Zehn Zentimeter sind in einem Abstand von fast 60 Metern Entfernung kein wirklich großes Ziel, erst recht nicht, wenn der Zielkreis eine dunkelbraune Linie auf mittelbraunem Untergrund ist. Noch dazu steht das Ziel im Schatten. Hier haben uns die Swarovski Gläser sicher einige Punkte gebracht. Das EL 8.5x42 hat bei der Ermittlung der Geländeformen durch sein etwas größeres Sichtfeld leichte Vorteile, da es einen größeren Gesamteindruck des Geländes übermittelt. Sehr gut ist selbst bei diffusem Licht der 3D-Effekt der Gläser. Jede Bodenwelle kann gut erkannt werden und in die Entfernungsberechnung einbezogen werden.

Swarovski Optik bei dem Dahner Osterturnier 2009

Zweiter scharfer Test war das Osterturnier in Dahn (Rheinland-Pfalz). Ein 2-Tages-Turnier nach den Feldbogenregeln der IFAA mit Feld- und Tierbildrunde auf bekannte Entfernungen. Erschwerend kam hinzu, dass die Dahner nach modifizierter IBO-Wertung die Tierbildrunde werten (Innenkill – Außenkill – Wund). So musste man schon mal einen 6 Zentimeter-Kreis in 40 Metern Entfernung erkennen um ihn überhaupt treffen zu können. Auch hier wäre die Zielmarkierung nicht mit bloßem Auge zu erkennen gewesen. Bei diesem Turnier kamen die Gläser der EL-Serie erstmals an ihre Grenzen. Mit dem EL 8.5x42 war ein dunkelgrauer Kreis auf mittelgrauem Untergrund (Gefieder eines Truthahns) nicht zu erkennen. Hier spielte das EL 10x42 den Vorteil seiner höheren Vergrößerung aus. Beide Gläser scheiterten bei einer extrem feinen Zielmarkierung bei 20 Metern. Ein kaum zu erkennender farblicher Unterschied (braune Linie in braunem Gefieder eines Fasans) bei Wechsellicht - Sonne und Schatten wechselten sich ab - der selbst in einer Entfernung von 2 Metern mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen war. Das waren die einzigen Zielmarkierungen, die nicht einwandfrei erkannt werden konnten. Alle anderen waren sehr gut zu identifizieren (siehe Bild rechts – der Wolf 40 Meter bergab).

Bei der Feldrunde, bei der man auf Kringelscheiben schießt, konnten bei allen Entfernungen die exakte Lage der Pfeile und Schäfte erkannt werden. Bei den großen Entfernungen um die 70 Meter hatte das EL 10x42 leichte Vorteile. Besonders das wir die Lage der Pfeilschäfte in den Scheiben sehen konnten, half uns bei der Korrektur weiterer Schüsse. Auch hier haben uns die sehr guten Ferngläser Punkte gebracht. Ohne die Gläser wären wir wohl nicht so weit vorne gelandet.