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Freitag, 18. Mai 2012

Gesponsort wurde das Ankumer 3D-Turnier von der bekannten Firma

ESSELTE - LEITZ

Die Schützen konnten sich über CD-Boxen und hochwertige College-Blöcke freuen, die von allen dankend mitgenommen wurden. Vielen Dank auch von unserer Seite.

Hier gibt es die Ergebnisse des Ankumer Turniers als PDF zum Download

  • 22. Ankumer 3D-Turnier
  • Ziel Nummer 5, einer der Bären
  • Am Zie Nr. 4, der Leopard
  • Recurver an Nummer 5
  • Respekt, mit LB als Jugendlicher auf die Entfernung!
  • Regenwetter den ganzen Tag.

Das 22. Ankumer 3D-Turnier

Es war mal wieder soweit, die Ankumer um Enne und Norbert Konrad luden ein zum letzten 3D-Turnier des Jahres - zu mindest für uns Smiley

Nachdem wir die letzten beide Jahre verwöhnt worden waren, gab es diesmal das typische Ankumer Wetter. Von Morgens bis Nachmittags durften wir einige Variationen des Wetterphänomens "Regen" kennenlernen. Anfangs lächelten einige über mitgeführte Schirme, aber wohl dem, der einen dabei hatte. Geht zwar auch ohne, aber wenn es nur hilft, dass es nicht regnet, wär es auch gut. Na ja, wenigstens bei der Siegerehrung war es dann wieder trocken.

Auch dies Jahr warteten wieder 30 Ziele auf die Schützen, davon 16! Hunter-Schüsse. Und die waren nicht nur auf 15 bis 20 Meter gestellt. Diesmal sorgte das Wetter für zusätzlichen Nervenkitzel. Einen Pfeil neben das Ziel in den aufgeweichten Boden, schlurrp, weg war er. Ist uns nicht passiert, aber das Kopfkino war schon mal kurz da.

Aufgrund des Wetters hatten wohl doch einige Schützen zurück gezogen, so dass die Ankumer Gruppen von 4 bis 5 Schützen einteilen konnten. Damit waren wir dann gegen 15:30 Uhr mit dem Parcours durch.

Es waren alle Aufgaben lösbar gestellt, aber die Ankumer machten es uns nicht einfach. Teilweise sahen die Situationen so einfach aus, hatten es aber in sich. Ein zweiter Blick war Pflicht, ein dritter immer ratsam. Am Anfang noch nicht ganz wach, kostete mich das schon einige Punkte. Einige Ziele, wie den laufenden Vielfraß musste man schon genau kennen. Der hat die optimale Trefferzone nicht da wo man sie eigentlich vermutet, sondern weiter in Richtung Körpermitte. Dann stand er noch leicht schräg, und schon liegt man zwar da, wo man hin wollte, aber leider einen halben Zentimeter außerhalb Smiley. Der Keiler auf der Wiese drehte den Spieß um. Ebenfalls gedreht, da musste man für 20 Punkte weiter nach vorne. Ganz tricky der folgende Schuss auf einen Luchs. Ging man darauf zu, dachte man, er wäre genauso weit entfernt wie der Keiler, um die 40 Meter. Pustekuchen, erst der zweite Blick zeigte, dass er freundliche 5 Meter näher dran war. Bei zwei Hunter-Schüssen musste man seine Short-Range kennen, die standen auf 5 und 6 Metern - da hilft der 10-Meter-Pin nicht mehr weiter. Bei dem 5 Meter Schuss auf die Ratten musste man zusätzlich noch das Gefälle berücksichtigen sonst wäre es unweigerlich daneben gegangen.

Ein anderer "gemeiner" Schuss war eine Wildsau über eine große Senke den Hang hinauf. Den Schuss konnte man sehr leicht überschätzen, das Ziel sah viel weiter aus, wie es stand. Ebenso ein stehender Bär auf einer frei geholzten Lichtung. Davor war ein Feld Farnreste, man hatte keine echten Anhaltspunkte. Außerdem war er etwas kleiner wie normal, man konnte ihn leicht auf 60 Meter vermuten. Mit 52 Metern lag man gut, ansonsten in der Nase.

Bei einem Hunter-Schuss auf eine Hyäne in ca. 34 Meter Entfernung stand man so tief, dass das Gelände bis zum Ziel als eine Fläche erschien. So etwas ist besonders schwer zu schätzen. Vielfraß Nummer 2 hatte dann das Kill auf der Schulter, auch hier ließ derjenige Punkte, der das Tier nicht kannte. Ein Fernglas durfte man übrigens erst nach dem ersten Schuss verwenden! Manchmal wäre es sinnvoll gewesen, es vor dem ersten Schuss benutzen zu dürfen. So bei der Schneeziege, die leicht gedreht, die optimale Trefferzone nach hinten legt. Bei trübem Wetter mit bloßem Auge auf ca. 52 Meter nicht zu erkennen. Durch ein Scope auch nicht, da kapituliert fast sogar das hervorragende 3D-Scope von TS-Archery. Weiße Linie auf weißem Grund bei Sprühregen, da ist ein gutes Glas Pflicht. Mit dem TS-Scope ist die Linie gerade noch so zu sehen. Manchmal liegt es doch an der Badehose, wenn man schneller schwimmt Smiley.

Immer wieder forderte uns der Parcours, es gab wirklich kein "einfaches" Ziel. Gibt es ja eh nicht, aber man musste schon 30 Mal alles geben. Ganz geschafft hat das kein Teilnehmer, wobei Dirk Stuckmann am besten abschnitt und das Turnier mit 591 von 600 Punkten gewann. Ich habe mit 573 den zweiten Platz belegt. Der Platz ist auf jeden Fall okay, aber ich hätte eher wach werden müssen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Bei Andreas in der Klasse BHC war es ähnlich. Dort setzte sich Hubertus Montag mit starken 555 Punkten auf den ersten Platz vor Andreas Gotthardt mit 547 Punkten. In der Klasse Recurve Blank - diesmal mit 37 Startern die stärkste Klasse, CU waren es 35 - setzte sich Norbert Meier mit 425 Punkten vor Jens Schmädecke (424) und Stefan Fischer (412) durch. Nur ein Punkt Unterschied! Bei den Langbognern gewann Heiner Ney mit 430 Punkten und großem Abstand von 52 Punkten vor Ralf Vowé und Udo Laugisch.

Dies waren nur die teilnehmerstärksten Klassen. Die komplette Ergebnisliste kann man sich über den Link in der linken Spalte als PDF herunter laden.